Mit der DMSB National A Lizenz, meiner fundierten medizinischen Ausbildung zum Paramedic (inkl. RTTLS Zerftifikat) sowie der Kenntnis über organisatorische und medizinische Abläufe im Motorsport in deutsch und englisch, kombiniert mit hoher Flexibilität und Teamfähigkeit bin ich Ihr Mitarbeiter im Bereich Motorsport.
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Die fürchterlichen Ereignisse um Roland Ratzenberger und Ayrton Senna, während des Formel 1 Grand Prix in Imola 1994 waren mein persönlicher Ausgangspunkt, mich für Motorsport zu interessieren. Da ich unbedingt erfahren wollte, wer diese kühnen Menschen waren, die jedes Wochenende ihr Leben aufs Spiel setzten.
Als ich viele Jahre später einen Praktikumsplatz für mein Anerkennungsjahr zum examinierten Rettungsassistenten suchte, entschied ich mich bewusst für den Rettungsdienst an einer Rennstrecke und bewarb mich beim Deutschen Roten Kreuz Wanzleben e.V., die den betrieblichen Rettungsdienst an der Rennstrecke der Motorsportarena Oschersleben leiten.
Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung war ich noch viele Jahre in Folge ehrenamtlich im Medical Center sowie als Rettungsdienstpersonal direkt an der Rennstrecke tätig.
Foto Peter Lewicki
Mein Interesse wuchs jedoch über die "normale" rettungsdienstliche Arbeit an Rennstrecken hinaus und ich bekam die Möglichkeit, ein Mitglied des Extrication Teams unter Leitung des DRK Wanzleben e.V und der Motorsportarena Oschersleben zu werden.
Das Team besitzt ein FIA Zertifikat und sichert hochrangige Prädikatsveranstaltungen nationaler oder internationaler Güte ab. Dazu zähl(t)en die FIA WTCC, FIA GT EM, die STW, die V8 Star, die ADAC GT Masters, die FIA Autocross EM am Estering und alle europäischen Rennen der DTM.
Durch die spezielle Einbindung des Rettungsdienstes, speziell des Extrication Teams, in den organisatorischen und medizinischen Ablauf von Rennveranstaltungen habe ich in dieser Zeit diesbezüglich viele Einblicke sammeln, Kontakte knüpfen und so meinen Erfahrungsschatz stets aufwerten können.
Foto Thomas Hausner
Im August 2007 wurde mir die Chance geboten, bei der FIM Endurance WM in der Motorsportarena Oschersleben erstmalig das Medical Intervention Vehicle bzw. Medical Car zu pilotieren.
Diese besondere Möglichkeit ließ ich nicht ungenutzt. Nach einer kurzen Orientierungsphase war ich zunehmend von dieser neuen, verantwortungsvollen und gleichzeitig aufregenden Aufgabe begeistert.
Die Feuertaufe als Medical Car Fahrer war für den Veranstalter, die Motorsportarena Oschersleben und nicht zuletzt für mich erfolgreich, sodass mich die Verantwortlichen der Rennstrecke als permanenten Piloten konzedierten.
Das erste von mir pilotierte Medical Car - FIM Endurance WM 2007
Seit dieser Zeit, arbeite ich eng mit Ärzten wie dem DMSB Verbandsarzt für Automobil und FIA Medical Delegate Dr. Michael Scholz, Medical Delegates Dr. Jean Jaques Isserman und Dr. Alain Chantegret, FIM Dr. Claudio Costa, Dr. Robert Kreuz, Dr. Christoph Scholl, Dr. Detlev Reimers und Rennleiter wie Ralph Bonhorst, Franz Josef Moormann, Ottmar Bange, dem Leiter Streckensicherung Falk Conrad sowie dem DMSB Staffelleiter Uwe Frumolt zusammen.
Asphalt unter den Füßen bzw. den Rädern hatte ich in der Motorsportarena Oschersleben, welche ich als meine Heimstrecke bezeichnen möchte und zu welcher ich ein besonderes Verhältnis pflege, dem Hockenheimring, dem Nürburgring, dem Autodromo Ricardo Tormo bei Valencia, dem Estering und den Flugplatzkursen von Hildesheim und Cochstedt.
Um meine Arbeit als Fast Intervention Car Pilot für meine Arbeitgeber, jedoch auch für mich selber zu professionalisieren und Qualität zu schaffen, erlangte ich 2009 die DMSB National A Lizenz. Mein Spektrum umfasste seitdem das pilotieren des Medical Intervention Vehicles, dass des Safety Cars oder das Fahren des Führungsfahrzeuges bei nationalen und internationalen Automobil und Motorradrennsportveranstaltungen.
Mit der Rennlizenz auf der einen Seite und dem Beruf des Rettungsassistenten auf der anderen Seite, bin ich umfassend auf die Kombination des Fahrens und der des Rettens trainiert, falls es für die jeweilige Motorsportveranstaltung erforderlich ist. Mittlerweile blicke ich auf elf Jahre Erfahrung im Bereich Sicherheit im Motorsport zurück.
-Ich bin kein Rennteilnehmer, aber dennoch mittendrin statt nur dabei-